Während ich mich an meine neue Umgebung gewöhnte, sorgte ich bei meinem neuen Besitzer für viele Überraschungen und einen haufen Arbeit.

Da aus mir einmal ein Diensthund werden sollte, begannen für mich schon bald die ersten Ausbildungslektionen. Konnte ich anfangs noch in der Welpenspielstunde mit meinen Artgenossen umhertoben, erlernte ich nach und nach die für einen Diensthund notwendigen Arbeiten.

Trotz vieler Hochs und Tiefs gaben mein Führer und ich nie auf und sind in der Zwischenzeit ein richtig gutes Team geworden.

Als dann Anfang 2008 endlich die Einsatzprüfung anstand, zog ich mir während dieser eine Verletzung zu und die Prüfung musste verschoben werden. Die Diagnose lautet damals CAUDA EQINA SYNDROM!
Dank Medikamenten und chiropraktischer Behandlung konnte ich kurze zeit später wieder schmerzfrei laufen, so dass wenige Monate später die Einsatzprüfung wiederholt werden konnte.  Beim 2. Anlauf klappte dann auch alles und ich stand von da an als Schutz- und Fährtenhund für die Polizei im Einsatz.

Leider traten die Symptome des CAUDA EQINA SYNDROMS immer häufiger auf. So dass ich die Trainings  reduzieren musste.

Im Juni/Juli 2009 absolvierte ich zusätzlich eine Intensivausbildung zum Drogenspürhund,
welche ich mit bravour bestanden habe.
Von da an war ich ein sogenannter Kombi-Hund.
Zurück.
Während der Ausbildung zum Drogenspürhund traten wieder starke Schmerzen im Bereich des
7. Lendenwirbels und des Kreuzbeines auf.

Im Herbst 2009 beendete ich auf Anraten meines Tierarztes die Arbeit als Diensthund.
Und obwohl ich nicht mehr als solcher arbeiten kann, so werde ich tief in meinem Herzen immer ein Diensthund bleiben.

Damit es mir auch in Zukunft nicht langweilig wird, mach ich nun eine Ausbildung zum Trüffelspürhund.